Was brauchen Familien wirklich?

17.06.2013 |  Podiumsdiskussion mit Vizekanzler Außenminister Dr. Michael Spindelegger.
Bild der Veranstaltung

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In der Sky Lounge der WKO wollte es der Österreichische Familienbund genau wissen. Familienbundpräsident LAbg. Mag. Bernhard Baier bat Vizekanzler und Parteiobmann Dr. Michael Spindelegger zum Gespräch.
 
Die Eröffnungsrednerin des Abends, Familienbund-Vizepräsidentin LAbg. Andrea Gottweis, streute nicht nur Rosen. Der Familienbund hat als Vorreiter in Sachen Familienpolitik einen steinigen Weg hinter sich. Umso mehr freut es sie, dass es gelungen ist, sowohl Österreichs Wirtschaft als auch Politik für dieses wichtige, ja sogar staatstragende Thema "Familie" zu begeistern.
 
Generalsekretär- Stv. Dr. Herwig Höllinger, begrüßte die Gäste im Namen von Wirtschaftskammerpräsident Dr. Christoph Leitl und  äußerte sich begeistert über das große Interesse an der Veranstaltung des Familienbundes: "Die Wirtschaftskammer Österreich unterstützt die Arbeit des Familienbundes nicht nur als Interessenvertretung sondern auch als Arbeitgeber. Familienfreundlichkeit ist bedeutend, will man als Arbeitgeber/-in die Besten der besten Arbeitskräfte haben und halten."
 
"Kinder sind eine Bereicherung, in allen Lebenslagen. Wir müssen in unserer Gesellschaft etwas ändern. Wir müssen Familien und das Kindeswohl in den Mittelpunkt stellen", betont Spindelegger, selbst Vater von zwei Söhnen, in seinem Eingangsstatement. "Wir sind eine bunte Gesellschaft. Wie man sich Familie vorstellt, muss jede/jeder selbst für sich entscheiden. Aber Familie gehört in allen Lebenslagen unterstützt und auf die Bedürfnisse der Familien muss verstärkt Rücksicht genommen werden. Dabei muss das Kindeswohl im Mittelpunkt der politischen Arbeit stehen!"
 
Erfreut zeigte sich Baier, der Vater von drei Söhnen und einer Tochter ist, über die Prioritäten, die Spindelegger in der Familienpolitik setzt: zu allererst kommt das Kindeswohl, dann die Wahlfreiheit bei der Gestaltung des Familienlebens und dann die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Spindelegger fordert in diesem Zusammenhang auch Pragmatismus in der Umsetzung ein: "Was ist für die Kinder am besten? Womit leben Kinder am besten? Das muss an erster Stelle stehen."
 
Der Familienlastenausgleichfonds (FLAF) soll weiter entlastet werden. Einer gesetzlichen Interessenvertretung für Familien steht Spindelegger prinzipiell positiv gegenüber. Der nächste Schritt zur Entlastung der Familien ist die Familienbeihilfe NEU und in weiterer Folge die Indexierung der Familienbeihilfe  - dies wurde am 18. Juni 2013 im Ministerrat beschlossen. Die Einführung eines  Steuerfreibetrags von 7000.- Euro pro Kind (3.500.- Euro für jeden Elternteil) soll erfolgen, sobald das Budget das zulässt.




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