Grunderwerbssteuer überdenken

08.07.2015 |  Vererben oder Schenken innerhalb der Familie ersten Grades benötigt Ausnahmeregelung!
Hütte im Ennstal

"Mit der Steuerreform wird Erben empfindlich teurer. Durch die Anhebung der Grunderwerbssteuer für Vermögensteile von 400.000 Euro auf nahezu das Doppelte, von 2 auf 3,5 Prozent sowie dem Zusammenrechnen von zwei oder mehr Erwerbsvorgängen wird die Weitergabe einer Wohnung oder eines Hauses von Eltern an ihre Kinder empfindlich verteuert", kritisiert Familienbundpräsident Vbgm. Mag. Bernhard Baier und fordert:

"Eine Hauptwohnsitzbefreiung bei der Immobilienschenkung oder -vererbung innerhalb der Familie muss eine Ausnahme in der Neuregelung sein. Die finanzielle Belastung darf kein Ausmaß annehmen, das einen Verkauf der Immobilie zur Folge hat. Durch den Verkehrswert als Berechnungsgrundlage und die Anhebung des Prozentsatzes mit den damit einhergehenden Erhöhungen der Gebühren, Notariat, etc., wird die Belastung für Familien zu groß."

"Eltern sollen das Elternhaus, das sie erhalten oder aufgebaut haben, an ihre Kinder ohne große Entbehrungen weitergeben können", schließt Baier.




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