Familia 2014

24.03.2015 |  Familie, Familienpolitik ist ein wesentliche Materie unserer Gesellschaft und braucht daher auch gute mediale Berichterstattung, Reportage, Information.
Das Publikum der Verleihung, im Vordergrund Ministerin Karmasin und BGF Lugert

Das Publikum der Verleihung, im Vordergrund Ministerin Karmasin und BGF Lugert

Bundesministerin Karmesin bei ihrer Einleitung

„Deshalb freut es mich, wie der Familienbegriff im Rahmen des Journalistenpreises aufgegriffen und ausgelegt wurde – nämlich als Zusammenleben verschiedener Generationen, wobei die eine für die andere Verantwortung trägt“, so Ministerin Karmesin in ihrer Einleitung

Alfred Trendl, Präsident des katholischen Familienverbandes, bei seinen Grußworten

Alfred Trendl: „80 Beiträge aus unterschiedlichsten Medien wurden geschickt; schön zu sehen, dass Familien für die Medien zunehmend ein Thema sind, über das auch ideologiefrei und sachlich berichtet werden kann.“

Verleihung des Hauptpreises an Christina Hiptmayr, Salomea Krobath und Sebastian Hofer für den Beitrag „Zwergenaufwand“

Verleihung des Hauptpreises an Christina Hiptmayr, Salomea Krobath und Sebastian Hofer für den Beitrag „Zwergenaufwand“

Verleihung des Preises in der Kategorie „Vereinbarkeit – Familie und Beruf“ an Nina Brnada für den Beitrag „Die Daheimgebliebene“

In der Kategorie „Vereinbarkeit – Familie und Beruf“ gewannen Nina Brnada mit dem Beitrag „Die Daheimgebliebene“

Verleihung des Preises in der Kategorie „Familienfreundliche Gesellschaft“ an  Constanze Griessler und Franziska Mayr-Keber für den Beitrag „Der neue Herdtrieb“

In der Kategorie „Familienfreundliche Gesellschaft“ gewannen Constanze Griessler und Franziska Mayr-Keber

Verleihung des Preises in der Kategorie „Familienberatung – Familie und Krise“ an Elis Thiel für den Beitrag „Eigentlich sollte ich glücklich sein. Die postpartale Depression“

In der Kategorie „Familienberatung – Familie und Krise“ gewann Elis Thiel

Verleihung des Preises in der Kategorie „Elternbildung – Betreuung und Erziehung“ an Petra Waidhofer für den Beitrag „Lernort Kindergarten. Hier erleben Kinder Selbstbildung – unabhängig von ihrer Herkunft“

In der Kategorie „Elternbildung – Betreuung und Erziehung“ gewann Petra Waidhofer

Verleihung des Preises in der Kategorie „Online“ an Astrid Radner und Philipp Maschl für den Beitrag „Mama, sie braucht dich mehr“

In der Kategorie „Online“ gewannen Astrid Radner und Philipp Maschl

Bild des Buffets

Nach der Verleihung gab es eine kleine Stärkung

Aus diesem Grund wurde anlässlich des Internationalen Jahr der Familie 2014 (IYF 2014) von den sechs im Familienpolitischen Beirat des Bundes vertretenen Familienorganisationen (Österreichischer Familienbund, Katholischer Familienverband Österreichs, Österreichische Kinderfreunde, Freiheitlicher Familienverband Österreichs, Österreichische Plattform für Alleinerziehende, Familien Zukunft Österreich) mit Förderung des Bundesministeriums für Familien und Jugend den Journalistenpreis "Familia 2014" ausgeschrieben.

Der Preis für journalistische Leistungen im Interesse der Familien besteht aus einem Hauptpreis im Wert von 2.000 Euro sowie einem Förderpreis von je 1.000 Euro der in den Kategorien:

  • "Vereinbarkeit von Familie und Beruf"
  • "Familienfreundliche Gesellschaft"
  • "Familienberatung- Familien und Krise"
  • "Elternbildung - Betreuung und Erziehung"
  • „online“

Ziel des Preises ist die für Familien in ihrer ganzen Vielfalt relevanten Themen aufzugreifen, ihnen mehr Raum im öffentlichen Diskurs einzuräumen, das fachliche Know-How zu erhöhen und das Themengebiet zu entideologisieren und zu versachlichen.

Der Österreichische Familienbund hat den Preis gerne mitgetragen, weil so beigetragen werden kann, dass Familien im öffentlichen Diskurs mehr Raum eingeräumt wird und dafür setzen sie uns gerne ein. Im Rahmen der Verleihung der Familie, hielt Bundesgeschäftsführerin Mag. Alexandra Lugert die Laudatio zur Kategorie „Familienberatung“.

Hauptpreis geht an profil-Team

Als Hauptpreis ausgezeichnet wurde der Artikel „Zwergenaufwand“ von Christina Hiptmayr, Salomea Krobath und Sebastian Hofer, erschienen im Profil (Ausgabe 45/ 2014). Er überzeugte die achtköpfige Fachjury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Familienorganisationen und des Bundesministeriums für Familien und Jugend. „Profund und ausgezeichnet recherchiert betrifft der Inhalt des Artikels ausnahmslos alle Familien. Niemand kann sagen, dass er von den beschriebenen Inhalten und deren Auswirkungen unbeeinflusst bleibt“, so die Begründung der Jury. Der prämierte Artikel beschäftigt sich mit dem Einfluss der Industrie auf die Zielgruppe Kinder und Familie. Dieser Einfluss wird bis hinein in die Schulen aufgezeigt.

In der Kategorie „Vereinbarkeit – Familie und Beruf“ wurde der Beitrag „Die Daheimgebliebene“ von  Nina Brnada, der in der Zeitschrift „Datum“ erschienen ist, ausgezeichnet. „Was an dem Beitrag besticht, sind die vielen, penibel recherchierten Fakten und Zahlen und die Kunst, das alles so zu verpacken, dass der Artikel trotzdem lesbar bleibt und sogar Lust aufs Weiterlesen macht“, so die Jury. Die Vereinbarkeitsthematik wird eindrucksvoll anhand einer erfundenen Statistikfrau abgehandelt.

Gleich zwei Ausgezeichnete gibt es in der Kategorie „Familienfreundliche Gesellschaft“. Die beiden Journalistinnen Constanze Griessler und Franziska Mayr-Keber zeigen in ihrem prämierten ORF Kulturmontag Beitrag „Der neue Herdtrieb“ eine erschöpfte Müttergeneration mit Sehnsucht nach Rückzug; sie räumen auf mit dem Mythos der „Powermama“, die mit Leichtigkeit Beruf und Familie unter einem Hut bringt. Stattdessen wird eindrucksvoll die Frage nach echter Familienfreundlichkeit mit einen Alltag, indem für Kinder ganz selbstverständlich Platz ist gestellt.

Elis Thiel konnte die Jury mit Ihrem Audio Beitrag „Eigentlich sollte ich glücklich sein. Die postpartale Depression“ für die Ö1 Sendung „Moment Leben heute“ in der Kategorie „Familienberatung – Familie und Krise“ überzeugen. Positiv bewertet wurde zum einen die Tatsache, dass der Beitrag nicht nur Beratungscharakter aufwies, sondern auch einfühlsam aufzeigt, wie viele Mütter von einer postpartalen Depression betroffen sind. Zudem liefert die Journalistin Thiel konkrete Hilfestellung durch die Nennung von Anlaufstellen und Literaturtipps.

In der Kategorie „Elternbildung – Betreuung und Erziehung“ wurde Kleinkindpädagogin Petra Waidhofer mit ihrem Gastbeitrag „Lernort Kindergarten. Hier erleben Kinder Selbstbildung – unabhängig von ihrer Herkunft“ im Fachjournal „Unsere Kinder“ ausgezeichnet. „Der Beitrag trägt wesentlich zu einer Form der Bildung, nämlich der Elternbildung bei“, lobt die Jury und zeigt auf wie sehr die Umgebung und Vorbilder das Lernverhalten von Kindern beeinflussen und welche Chancen sich dadurch, unabhängig von ihrer Herkunft, eröffnen.

In der Kategorie „Online“ wurde der Beitrag „Mama, sie braucht dich mehr“ von  Astrid Radner und Philipp Maschl ausgezeichnet. Der Beitrag beschreibt unter anderem den Familienalltag der Familie Roitner. Hier lebt Tochter Anna mit Behinderung  mit ihren Geschwistern. Die Jury wurde nicht nur durch die Themenauswahl überzeugt: „handwerklich besticht der Beitrag durch die gelungene Verschmelzung von statistischen Fakten und einer ergreifenden Geschichte. Die multimediale Aufbereitung mit Videobeitrag, vielen Fotos und ansprechender Web-Darstellung machen ihn zu einem verdienten Sieger für die Kategorie Online.“

Sebastian Hofer bedankte sich im Namen der Preisträgerinnen und Preisträger für die Auszeichnung und wies darauf hin, dass gute, umfassende Recherche Zeit braucht, die im hektischen Journalistenalltag nicht selbstverständlich ist.




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