Kinder sind unsere Zukunft − heißen wir sie willkommen!

11.04.2014 |  Bundesministerin Dr. Sophie Karmasin hat kürzlich präsentiert, wie viele Kinder sich die Österreicherinnen und Österreicher wünschen und wer davon die Kinderwünsche umsetzt.
Familienbund-Präsident Baier mit Bundesministerin Karmasin

Selfie: Familienbund-Präsident Baier mit Bundesministerin Karmasin

Laut dem österreichischen "Generations and Gender Survey" (GGS 2009 und 2013) setzten vier von zehn ihre Kinderwunschpläne wie geplant um, wobei der nicht erfüllte Kinderwunsch zumeist aufgeschoben wurde und nicht aufgehoben. Auffallend sind die im internationalen Vergleich pessimistischeren Erwartungen der Österreicher und Österreicherinnen in Bezug auf die Lebenszufriedenheit, gesellschaftliche Anerkennung, berufliche Chancen und die finanzielle Situation des Haushalts nach der Geburt von Kindern. Auf http://www.ggp-austria.at finden Sie die Studie zum Download.

Eine zweite Studie möchte ich in diesem Zusammenhang zitieren: 2013 wurde von der Stiftung für Zukunftsfragen eine Studie präsentiert, aus der hervorgeht, dass in Österreich nur jede/r dritte Kinderfreundlichkeit in der Gesellschaft wahrnimmt. Was aber wird als kinderfreundlich empfunden? Für Österreicherinnen und Österreicher ist die Kinderfreundlichkeit im Alltag der Gesellschaft besonders wichtig. Diese beginnt mit einer Infrastruktur, die nicht nur auf Erwachsene ausgerichtet ist, sondern stärker auf die Bedürfnisse von Familien und Kindern eingeht, sowie einer Arbeitswelt, welche die Vereinbarung von Beruf und Familie zulässt. Familien mit Kindern dürfen im Alltag nicht ausgegrenzt werden, Kinderlachen und aufgewecktes Herumtoben nicht als Belästigung angesehen werden. Kinder sind die für die Zukunft bestimmenden integrativen Bestandteile unserer Gesellschaft, freuen wir uns mit ihnen, und stärken wir die Familien! Kinder zu haben muss in unserer Gesellschaft wieder zur Selbstverständlichkeit werden.

Durch ein Umdenken in unserer Arbeitswelt kann erreicht werden, dass eine Arbeitszeitdisziplin eingeführt wird, die sich an den Bedürfnissen der Familien orientiert − insbesondere unter Berücksichtigung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten und den so wichtigen Familienzeiten. Dadurch kann eine größere Planbarkeit für Eltern erreicht werden. "Karriere oder Kind?" fragen sich viele, vor allem hoch qualifizierte, Frauen. Die Frage der zufriedenstellenden Vereinbarkeit beeinflusst stark die Verwirklichung des Kinderwunsches. Familie und Kinder sind unsere Zukunft − es braucht daher eine Aufwertung der Familie an sich bzw. der Familienarbeit in der Gesellschaft. Auch der ideelle Wert von Familie muss sichtbar gemacht werden. Wenn ständig betont wird wie nachteilig es ist Kinder zu haben, dann darf es nicht verwundern, wenn der Kinderwunsch zurückgeht.

Allen sollte daher stets bewusst sein: Kinderlachen ist Zukunftsmusik.




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