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Reform Familienleistungen: Mehr Geld und weniger Ideologie

03.04.2013 |  Wahlfreiheit keinesfalls gefährden! - "Bei den Familienleistungen zu sparen, um die Kinderbetreuung auszubauen, ist der absolut falsche Weg.

Familien brauchen beste finanzielle Unterstützung und volle Wahlfreiheit, um ihr Familienleben nach ihren Vorstellungen gestalten zu können", deponiert Familienbundpräsident, LAbg. Mag. Bernhard Baier, anlässlich der Gespräche zwischen den Koalitionspartnern bezüglich der Reform der Familienförderung.

Vereinfachung ja, so Baier, solange Familien nicht in ein Nutzungskorsett gezwängt werden. Zudem ist das gegeneinander Ausspielen von Geld- und Sachleistungen ein ideologischer Irrweg, der nicht das Wohl der Familien im Auge hat. Der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen ist aus anderen Töpfen zu finanzieren und nicht durch Einsparungen bei den Familienleistungen.

Österreich liegt bei der Steuerbelastung für Familien ca. 10 % über dem europäischen Durchschnitt. Das Gebot der Stunde sind daher ein Steuerfreibetrag für jedes unversorgte Familienmitglied und die laufende Wertanpassung der Familienleistungen. Zu Einsparungen im Bereich der Familienleistungen darf es überhaupt nicht kommen. Schon gar nicht auf Kosten von Mehrkindfamilien und Alleinerziehenden/ Alleinverdienenden", warnt Baier.

"Familienarbeit ist Gesellschaftsarbeit. Wir brauchen Familien für unseren Staat, für unsere Wirtschaft, für uns alle. Ein steuerfreies Existenzminimum für jedes unversorgte Kind wäre der erste Schritt in die richtige Richtung. Es besteht dringender Handlungsbedarf", fordert der Familienpolitiker die Bundesregierung auf, entsprechende Maßnahmen zu setzen. Mit einem Freibetrag pro unversorgtem Kind in der Höhe von Euro 7000 Euro könnte endlich ein fairer Ausgleich geschaffen werden zwischen Erwerbstätigen mit und ohne Kindern. Familien mit geringerem Einkommen kämen nach wie vor die Transferleistungen zu gute! Sozusagen eine win-win-Situation für alle Beteiligten."




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