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< Bildungskompass stärkt Kinder

Interessensvertretung von Familien in Verfassung

20.11.2016 |  20. November - Internationaler Tag der Kinderrechte

Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes wurde am 20. November 1989 von den Vereinten Nationen verabschiedet. In Artikel 3, Absatz 2, verpflichten sich die Vertragsstaaten zu gewährleisten, dass jedes Kind die Fürsorge erhält, die zu seinem Wohlergehen notwendig ist.

„Österreich hat die Kinderrechtskonvention unterzeichnet und in die Verfassung aufgenommen. Doch wie sieht es mit der Fürsorge aus, die entsprechend diesem Artikel jedem Kind zusteht?“, fragt Familienbundpräsident Vbgm. Mag. Bernhard Baier anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte. „Im Europarat ist diese Fürsorge ganz klar beschrieben: Kindern geht es am besten, wenn ihre Eltern u.a. „Qualitätszeit mit ihnen verbringen“ und „die Kinder warmherzig und unterstützend begleiten“, führt Baier aus, der sich diese Vorgabe des Europarates für eine „Politik zur Förderung einer positiven Elternschaft“ viel stärker in Österreich wünscht. „In Österreich haben wir die Tendenz entwickelt, dass Elternarbeit, Familienarbeit zunehmend durch Institutionen ersetzt werden. Individualität, freie Wahl eines Lebens- und Familienkonzeptes werden als Hirngespinste abgetan und Einheitsbrei wird als Bildungserfolg tituliert. Daher braucht es auch in Zukunft die Wahlfreiheit für Familien.“

„Elternschaft ist eine Privatangelegenheit. Doch sie ist auch ein legitimer Wirkungsbereich der öffentlichen Politik. Der Staat sollte Strukturen und Dienstleistungen entwickeln, die Eltern dabei unterstützen, ihre Elternschaft bestmöglich zum Wohlergehen ihrer Kinder ausüben zu können, ohne sie zu entmündigen. Denn Eltern sind diejenigen, die das Bedürfnis des Kindes nach Liebe, Wärme und Geborgenheit erfüllen. Ohne dieses Erfüllen fehlt Kindern Entscheidendes, um sich gut zu entwickeln“, hält der Familienbundpräsident fest, der fordert: „Wenn Österreich wirklich das familienfreundlichste Land Europas werden möchte, dann muss es vor allem für eine entsprechende Vertretung der Anliegen der Familien in der Gesetzgebung sorgen!“




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