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Natürlich sind sie laut, es sind Kinder!

24.04.2016 |  Internationaler Tag gegen Lärm am 24. April 2016

Mit dem seit 1995 stattfindenden internationalen Tag gegen Lärm soll auf Lärm als Umweltthema aufmerksam gemacht werden. Der Familienbund macht wie auch andere Organisationen in diesem Rahmen darauf aufmerksam, dass Kinder nicht als Lärmquellen gelten.

„Was sind wir doch für ein trauriges Österreich, wenn Kinder noch immer als Lärmquelle tituliert werden. Natürlich sind sie laut, es sind Kinder. Aber sie sind auch leise, rücksichtsvoll, wohl erzogen und tolerant, genau wie wir Erwachsenen es ihnen vorleben“, tritt der Österreichische Familienbundpräsident, Mag. Bernhard Baier, vehement dafür ein, ein für alle Mal den Begriff „Kinderlärm“ aus den Wörterbüchern zu streichen.

Als Lärm (hervorgegangen aus Alarm, das auf ital. all'arme „zu den Waffen” zurückgeht; auch Krach) werden Geräusche (Schalle) bezeichnet, die durch ihre Struktur (meist Lautstärke) auf die Umwelt (insbesondere Menschen) störend (Störschall), belastend oder gesundheitsschädigend wirken. Ob Geräusche als Lärm bewusst wahrgenommen werden, hängt besonders von der Bewertung der Schallquelle durch den Hörenden ab, also im Bezug auf Kinder, ob Kinder als positiv oder störend bewertet werden.

„Leider ist „Kinderlärm“ in Österreich noch immer nicht gänzlich aus der Judikatur als „Störbegriff“ gestrichen und noch immer „klagbar“. Sowohl im Mietrecht als auch in Bauordnungen einzelner Länder gilt nach wie vor „Kinderlärm“ als Belästigung“, empört sich Baier. Der Vizebürgermeister von Linz und Familienbundpräsident empfiehlt im Falle von zum Beispiel einer anhaltender Geräuschentwicklung aus der Nachbarwohnung durch Kinder eher, Zivilcourage zu beweisen, anzuläuten und das Gespräch zu suchen.

„Denn“, so der engagierte Familienpolitiker, „vielleicht sind sich die Nachbarn dessen ja gar nicht bewusst, dass sie so laut sind. Oder es liegt ja eine Überforderung der Eltern dieser überdimensionalen Lärmentwicklung zu Grunde und die Familie braucht dringend professionelle Hilfestellung und nicht eine Klage wegen Ruhestörung.“ „Auf alle Fälle“,, resümiert Baier, „Kinder, Familie, Leben ist mit Lachen, Singen, Reden verbunden und sollte in unserem Land kein Thema für die Gerichte sein.“




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