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FLAF darf nicht länger der Notnagel für allerlei Budgetlöcher sein!

26.11.2015 |  Nach der Kürzung der Dienstgeberbeiträge für den Familienlastenausgleichsfonds ist eine Entlastung unumgänglich
Hammer schlägt auf Nagel

Bild: © pixelio.de/y_dreimirk

Der Familienlastenausgleichfond (FLAF) wurde 1978 angelegt, damit Eltern für den Mehraufwand, den sie im Vergleich zu Kinderlosen haben, entlastet und entschädigt werden. Diese Kernaufgabe erfüllen Leistungen wie die Familienbeihilfe oder das Kinderbetreuungsgeld. Bedauerlicherweise hat sich bei der Handhabung des FLAFs ein familienpolitischer Irrweg eingeschlichen. Es wurden Finanzierungen von verschiedensten Ausgaben unter dem Deckmantel „das kommt ja auch den Familien zu Gute“ aus dem FLAF getätigt, um das Budget zu entlasten. „Das war ein indirekter Griff in die Taschen der Familien und damit wurde der Handlungsspielraum für jede Entlastung genommen“, bringt es der Familienbund-Präsident und Linzer Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier auf den Punkt. „Diese Haltung wurde auch durch die Kritik des Rechnungshofs und durch eine Studie des IHS bestätigt“, so Baier weiter. „Die Finanzierung von Pensionsbeiträgen für Kindererziehungszeiten, Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen, Schülerunfallversicherung sind aus anderen Ressorts zu begleichen. All diese Leistungen sind wichtig, haben aber absolut nichts mit der Kernidee und der ursächlichen Aufgabe des Familienlastenausgleichsfonds zu tun“, betont Bernhard Baier.

„Österreichs Sozialsystem basiert auf dem Generationenvertrag. Unsere Kinder und Kindeskinder tragen unser zukünftiges Pensionssystem. Daraus folgt: Österreich braucht Familien, die bereit sind, diesen Generationenvertrag mit ihren Kindern weiter zu tragen. Und diese Familien verdienen die bestmögliche Unterstützung und Anerkennung. Wenn nun die Geburtenzahl wie gewünscht in Österreich steigt, braucht der FLAF mehr Spielraum um seinen ihm zugedachten Aufgaben gerecht zu werden. Auf der Einnahmeseite gab es nun eine Kürzung. Somit bleibt nur die Ausgabenseite. Und die muss bereinigt werden“, fordert Baier nachdrücklich, „denn der FLAF ist weder eine Pensionskasse noch eine Krankenversicherung. Er hat die finanzielle Entlastung der Eltern sicherzustellen, um ihnen einen Teil des erheblichen Mehraufwands zu ersetzen. Die Wertanpassung muss dabei endlich berücksichtigt werden!“, so Baier abschließend.




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