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< Familienfeindlich und politisch kurzsichtig

Bildung kindgerecht gestalten

02.11.2015 |  Bildungsreform wissenschaftlich fundamentiert und nicht personalorientiert gestalten.

"Um einen wirklich großen Wurf bei der Bildungsreform zu landen, ist mehr als nur das "Schminken" des alten Systems notwendig", deponiert Familienbundpräsident Vbgm. Mag. Bernhard Baier in Richtung der amtierenden Bildungsministerin Dr. Gabriele Heinisch-Hosek. "Das große Ziel muss sein, Bildung kindgerecht zu gestalten. Nämlich so, dass es keine Verlierer mehr gibt und jedes Kind sein bestmögliches Bildungsniveau erreicht unter Zuhilfenahme aller möglichen Mitteln." Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention postuliert das Recht des Kindes auf Bildung. Und um diese zu erlangen, sollte das direkte Umfeld des Kindes begleitend und unterstützend in die Bildungslaufbahn des Kindes eingebunden sein. Sprich, in erster Linie das Elternhaus. Davon sind wir leider nach wie vor weit entfernt", so Baier, der ausführt: "Auf der einen Seite liegt es an der mangelnden Ausbildung der Lehrenden in Sachen Erwachsenenbildung, die nötig ist, um erfolgreich Elterngespräche zu gestalten, auf der anderen Seite am mangelnden Willen zur gelebten Schulpartnerschaft."

Im Kindergarten werden oft sehr gute Kontakte zum Elternhaus gepflegt, in der Volksschule nimmt mit Fortschreiten des Alters des Kindes die Intensität der Elternbeteiligung ab. "Ein Signal in die richtige Richtung wäre, wenn sich Eltern für die Schullaufbahn ihrer Kinder Zeit nehmen, dies als Flexibilisierung vom Arbeitsplatz ähnlich der Behörden- oder Arztwege zu sehen und nicht als Urlaubszeit. Abgesehen davon, dass die Schulautonomie auch der Schulpartnerschaft entgegen käme, wenn diese mit einer verpflichtenden Feedbackkultur und entsprechenden Supervisionsmöglichkeiten für die Lehrerschaft verbunden wäre. Dazu unterstützend sollten neue Schulen mit mehreren Schularten nach dem Campusmodell errichtet werden, um mögliche Schulwechsel zu erleichtern. Unter Bedachtnahme auf eine "Gesunde Schule" mit entsprechender Raumgestaltung, die ein physiologisch vertretbares Umfeld für in Entwicklung begriffene Kinder beinhaltet, was anregungsreiche Umgebung, Luft und Bewegung bedeutet.

"Insgesamt soll, muss (!) bei der gesamten Bildungsreform zielgruppengerecht - für die Kinder - nachgedacht werden. Dadurch wird auch automatisch ein entsprechendes Umfeld für ein zufriedenes Arbeitsfeld der Lehrerschaft entstehen", betont der Familienbundpräsident abschließend.




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