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Eltern wichtigste Bildungspartner der Kinder

14.04.2015 |  Elementarbildungskonzept der IV gute Diskussionsgrundlage

„Der Reformbedarf der Bildungssituation in Österreich ist eine Tatsache. Wir begrüßen es, dass sich auch Organisationen wie die Industriellenvereinigung (IV) darüber Gedanken machen“, erklärt Familienbund-Präsident Vbgm. Mag. Bernhard Baier anlässlich des am 14.4. vorgestellten vierten Bausteins von „beste Bildung“ der IV.
 
„Eine noch bessere Ausbildung in der Elementarpädagogik ist genauso wünschenswert wie den Männeranteil in der Ausübung dieses Berufes massiv zu erhöhen. Die hohe Qualität des Angebotes möglichst flächendeckend in ganz Österreich anzubieten, gehört ebenso dazu. Doch ein Punkt wird in diesem Diskurs zu wenig hervorgehoben: damit Kinder überhaupt die Möglichkeit haben, Bildung bestmöglich anzunehmen, ist ein zuverlässiges, stabiles soziales Umfeld von Nöten. Kinder brauchen konstante Bezugspersonen, die sie von Geburt an bis hin zum Eintritt in die Berufswelt begleiten. Klar auf den Punkt gebracht: Kinder brauchen ihre Eltern. Das Elternhaus, die Familie ist die erste Bildungseinrichtung. Nur sozial gut verwurzelte Kinder sind schlussendlich später in ihrer Bildungslaufbahn erfolgreich“, so Baier, der auch auf die umfassenden Studien von Dr. Stefan Hopmann (Universität Wien) in Bezug auf Bildungserfolg und die Einbindung des Elternhauses verweist.
 
„Daher wünsche ich mir in all diesen Diskussionen auch Lösungen für eine bessere Vereinbarkeit von Elternaufgaben und Berufstätigkeit. Und hier wäre die Industriellenvereinigung die ideale Organisation mit uns gemeinsam Lösungen zu erarbeiten“, meint der Familienbund-Präsident. „Wie Familienministerin Dr. Sophie Karmasin richtig anmerkt: ‚Die Förderung und Stärkung der Bildungspartnerschaft zwischen Einrichtungen und Familien ist ein wichtiger Punkt. Die Einbindung der Eltern ist essentiell, in Schweden oder den Niederlanden beispielsweise sind Eltern in intensivem Kontakt mit dem Lehrpersonal und bringen sich auch selber tatkräftig ein’. Das können wir vom Familienbund aus nur unterstreichen und alle Wirtschaftstreibenden  und -organisationen einladen, sich darüber Gedanken zu machen, wie diese essentielle Aufgabe zum Wohle der Kinder und im Sinne einer erfolgreichen Bildungspolitik gelöst werden kann,“ schließt Baier.




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