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Familien zwischen Karrierekick und Windelberg

14.11.2014 |  Der Österreichische Familienbund lud am Freitag, 14. 11. 2014, Beginn 15:00, im Ursulinenhof, Landstraße 31, 4020 Linz, zur Enquete.
Enquete 14. November 2014

Präsident Mag. Bernhard Baier bei der Begrüßung

Anna van Veen und BGF Mag. Alexandra Lugert

Die Einladung

Präsident Mag. Bernhard Baier

Anna van Veen und BGF Mag. Alexandra Lugert nebst Storch

KO MAg. Thomas Stelzer

KO MAg. Thomas Stelzer bei seinen Grußworten

SC Dr. Ingrid Nemec mit 1. VPräs. LAbg. Andrea Gottweis

SC Dr. Ingrid Nemec im Gespräch mit 1. VPräs. LAbg. Andrea Gottweis

Das Auditorium folgt den Ausführungen

Das Auditorium folgt den Ausführungen

Prof. Dr. Wolfgang Mazal bei seinem Referat

Prof. Dr. Wolfgang Mazal bei seinem Referat

Mag. Bernhard Baier, Dr. Ingrid Nemec und Univ.Prof. Dr. Wolfgang Mazal

Mag. Bernhard Baier, Dr. Ingrid Nemec und Univ.Prof. Dr. Wolfgang Mazal

LGF DSA Christine Laimer, LAbg. Andrea Gottweis und LGF Irene Bamberger

LGF DSA Christine Laimer, LAbg. Andrea Gottweis und LGF Irene Bamberger bei der Präsentation der Inputs

LAbg. Andrea Gottweis

LAbg. Andrea Gottweis bei der Präsentation der Inputs

Herausforderungen für die (Familien-)Politik
: Wie kann die Politik die Rahmenbedingungen gestalten, dass Eltern der Spagat zwischen Karriere und Kindern gelingt und niemand auf der Strecke bleibt?

„Mehr Leistungen für Familien“

„Die Indexanpassung der Geldleistungen ist ein zentrales  Anliegen und dringend notwendig“, erklärt der Familienbundpräsident Vzbgm. Mag. Bernhard Baier, „weiters muss durch steuerliche Erleichterungen ein gerechter Ausgleich für Leistungen durch Familienarbeit geschaffen werden.  Die Schaffung von vielfältigen und flächendeckenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten ist ein weiterer wesentlicher Punkt unserer Forderungen.“

„Mehr Wahlfreiheit für Familien“

„Wer auf High-potential wert legt, kommt an Familienfreundlichkeit nicht vorbei. Da stehen große Veränderungen bevor. Denn die sehr gut ausgebildete Generation „Y“ will beides, einen guten Job und Kinder. Staatliche Einrichtungen können Eltern nicht ersetzen. Das sollte allen klar sein die nur eine „entweder/oder Politik“ in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf betreiben. Daher gilt: Wahlfreiheit für Familien in der Gestaltung ihres Lebens! Österreich muss die Rahmenbedingungen dafür schaffen, wie zum Beispiel: die Flexibilisierung der  Inanspruchnahme der Karenz, vermehrte Teilzeitangebote in allen Branchen vor allem in den typisch männlichen sowie individuelle auf die Bedürfnisse der Familien abgestimmte Kinderbetreuungsreinrichtungen“, so Bernhard Baier.

Besonderen Schwerpunkt setzt der Familienbund daher auch auf die zeitgemäße Antwort wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelingt. Für die individuellen Bedürfnisse braucht es echte Wahlmöglichkeiten, und Gestaltungsräume.

Karenz und Teilzeit – lebenslanger Einkommensnachteil?

Prof. Dr. Wolfgang Mazal, Institut für Familienforschung Universität Wien

Ein erheblicher Teil des so genannten gender-wage-pay-gaps resultiert daraus, dass die Babyphase in den dem Senioritätsprinzip folgenden Lohnsystemen, die weit verbreitet sind, nicht oder nur unzulänglich angerechnet werden, und daraus, dass man vielen Frauen nach dem Wiedereinstieg den beruflichen Aufstieg verweigert.

Umgekehrt ist bei Männern eine deutlich höhere Belastung durch Erwerbsarbeit gegeben, die sich zwar in höheren Einkommen, jedoch auch in überproportional höherer Abgabenbelastung niederschlägt.

Für Eltern resultiert aus diesen Ungleichheiten ein enormes Spannungsverhältnis auch innerhalb der Paarbeziehung und man hat oft den Eindruck, dass diese gesellschaftlichen Probleme sich innerhalb der Paarbeziehung entladen.

Zur Beseitigung der Ungleichheit in der Bezahlung sollte nicht ausschließlich der Ansatz verfolgt werden, Frauen so rasch wie möglich nach der Geburt eines Kindes wieder in den Erwerbsprozess zu integrieren. Vielmehr sollte es Aufgabe einer an gelingendem Familienleben interessierten Gesellschaft sein, die aus Karenz und Teilzeit resultierenden Nachteile zu beseitigen.

Für mich sind Nachteile aus elternschaftsbedingter Erwerbsunterbrechung und Erwerbseinschränkung mittelbare Frauendiskriminierungen und daher abzustellen.




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