Teurer Schulbeginn für Familien >
< Jugend eine Chance geben!

Quote statt Qualität

20.08.2013 |  Barcelona Ziel, tägliche Arbeitszeit, Ganztagsbetreuung - und wo bleibt das Kindeswohl?

n ihrer heutigen Pressekonferenz zum Frauenbarometer fordert Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek einmal mehr den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen ohne auf Qualität, Vielfalt oder Kindeswohl einzugehen und bis 2016 einen Rechtsanspruch auf einen Einrichtungsplatz ohne zu gewährleisten, dass auch ausreichend qualifiziertes Betreuungspersonal vorhanden sein wird.

"Einmal mehr scheint es, dass das Frauenministerium mehr Wert auf Quoten legt, denn auf Qualität", meint Familienbund-Präsident LAbg. Mag. Bernhard Baier: "Ministerin Heinisch-Hosek jongliert mit Zahlen, als ob es kein Morgen gäbe. Dass es dabei um Menschen und menschliche Bedürfnisse geht, wird völlig außer Acht gelassen. Kinder brauchen Bezugspersonen. Das steht außer Frage." Ideologisierte Familienbilder, wie sie Ministerin Heinisch-Hosek vorschweben, erfüllen diesen Anspruch nicht und wie auch neueste soziologische Forschungen zeigen, ist dies nicht der Weg, den die "Generation Y*", also die nächste Elterngeneration, gehen möchte", hilft Bernhard Baier auf die Sprünge. Also gilt es Wege zu schaffen, die auch das
Bedürfnis nach gut funktionierender und gelebter Familie erfüllen. Daher plädieren wir für die Wahlfreiheit in ihrer ganzen Bandbreite. Anstelle Umfragen so zu analysieren, dass sie ein Ja für die sozialistische Ideologie bedeuten, wäre es viel interessanter, Wege zu finden, wie diese Ganztagesbetreuung in Wahrheit aussehen sollte.

"Nach unseren Recherchen wünschen sich Familien in der Betreuungsform selbst die Wahlfreiheit. Zum Beispiel zwischen zwei Tagen Ganztagsbetreuung und 3 Tagen Halbtags- oder Kurzformbetreuungen oder einer Gleichstellung von Betreuungsoptionen, also gleiche Förderungen für Betreuungseinrichtungen außer Haus und Beetreuungsmöglichkeiten in Familien oder sogar im eigenen Haus. Damit wäre auch ein Weg aufgezeigt, der jungen Menschen in ihren Wünschen und Forderungen entgegenkommt und nicht mit verstaubten Ideologien gepflastert ist", meint der Familienbund-Präsident Baier abschließend.

*Als Generation Y (kurz Gen Y) wird in der Soziologie diejenige Bevölkerungskohorte genannt, deren Mitglieder um das Jahr 2000 herum zu den Teenagern zählten.




< Zu weiteren Presseaussendungen
< Zur Startseite

Aktuell

21.11.2018 | Podiumsdiskussion: Karenz 3.0
Entsprechen die Karenzmöglichkeiten dem Bedarf heutiger Familien?mehr »  
28.08.2018 | Familienbarometer 2018
Der Österreichische Familienbund hat beim Meinungsforschungsinstitut GfK die repräsentative Studie fmehr »  
04.07.2018 | Familienbonus ist familienpolitischer Meilenstein
Jahrzehntelange Familienbundforderung nach steuerlicher Entlastung von Familien erfülltmehr »  
30.05.2018 | Jedes Opfer und jede Gewalttat ist zu viel
Podiumsdiskussion am 28. Mai 2018: Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Familien fördern!mehr »  
17.04.2018 | Der Geschichtenerzähler
Im Rahmen des Kinder Lese-und Geschichtenfestivals des OÖ Familienbundes (25.04.-27.04) am Pöstlingbmehr »  

Facebook

Twitter