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Leistungen von Familien ernst nehmen

14.05.2010 |  Präs. Gottweis: Familien ermöglichen erst das Funktionieren einer Gesellschaft

Eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn Familien als kleinste Einheit auch jene Anerkennung ihrer Leistung erfahren, die ihnen zusteht, sagte heute die Präsidentin des Österreichischen Familienbundes, LAbg. Andrea Gottweis, anlässlich des Internationalen Tages der Familie, der am 15. Mai zum 16. Mal begangen wird.

Die Leistungen, die Familien für die Gesellschaft erbringen, werden als viel zu selbstverständlich hingenommen. Am internationalen Tag der Familie ist es daher an der Zeit, wieder einmal darauf hinzuweisen, dass der Staat niemals die vielen unbezahlten Stunden, die in einer Familie an Erziehungsarbeit, Sozialarbeit, Hausarbeit und Nachbarschaftshilfe geleistet werden, bezahlen könnte. Funktionierende Familien sind die kleinste Einheit eines Staates, die zusammengenommen den Staat tragen. Würden Familien in Streik treten, würde das gesamte soziale und gesellschaftliche Gefüge zusammenbrechen und der Generationenvertrag außer Kraft gesetzt werden, warnte Gottweis.

Es sei daher absolut abzulehnen, den größten Anteil der bevorstehenden Einsparungen bei den Familiengeldern zu suchen. Der Familienbund werde Familienbeihilfenkürzungen in keiner Weise hinnehmen. Der Familienlastenausgleichsfonds wurde vor 65 Jahren für Familien geschaffen, das dafür nötige Geld wird von den Arbeitnehmern und Arbeitgebern, die ja zum Teil auch Familien sind, über die Lohnsumme selbst eingebracht und gehört somit auch den Familien. Kürzungen schaden auch indirekt der Wirtschaft, da Familien mit vielen Kindern jene Gruppe bilden, die ihr Geld nicht sparen kann, sondern sofort in Konsumgüter investieren muss. Anstatt darüber nachzudenken, was man Familien schon wieder wegnehmen kann, sollte über weitere Entlastungen diskutiert werden, wie zum Beispiel über eine Reduzierung der Umsatzsteuer für Familien beim Kauf von notwendigen Ausgaben im Familienhaushalt, wie Kindergarten oder Familienauto. Der Österreichische Familienbund appelliert in diesem Zusammenhang an die zuständigen Ministerien, Familienorganisationen in die Diskussion über Sparpläne einzubeziehen, denn nur diese wissen aus ihrer täglichen Arbeit, was Familien wirklich brauchen.




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