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Rat auf Draht muss erhalten bleiben!

02.07.2013 |  Offener Brief an den Generaldirektor des ORF, Dr. Alexander Wrabetz.
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2. Juli 2013

Betreff: Rat auf Draht muss erhalten bleiben!

Sehr geehrter Herr Generaldirektor!

Die seitens des ORF in Aussicht gestellte Sparmaßnahme, die erfolgreiche, beliebte und damit sehr wichtige Hotline „Rat auf Draht“ einzustellen, darf nicht umgesetzt werden. Diese Hotline, die jährlich 125.000 Telefonberatungen und 4.000 Onlineberatungen durchführt, ist die bekannteste Hotline, an die sich Kinder und Jugendliche wenden können. Diese einzustellen, kann doch nicht ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Sparmaßnahmen dürfen nicht auf dem Rücken von Kindern und Jugendlichen, die Rat brauchen, ausgetragen werden!

Es ist nicht nachvollziehbar, wieso das überhaupt angedacht wird. Diese Hotline, die Aufgrund der Anonymität sehr gerne in Anspruch genommen wird, berät in Notsituationen, hilft bei Fragen der Sexualität, der Gesundheit bis hin zu Sucht oder Gewalt. Auch die von der Europäischen Kommission geforderte Anlaufstelle für vermisste Kinder wird in Österreich derzeit durch Rat auf Draht sichergestellt.
Der Österreichische Familienbund appelliert daher dringend an Sie, dieses wichtige, von Ratsuchenden so angenommene Beratungsinstrument, nicht einzusparen, sondern weiterzuführen. Der ORF hat „Rat auf Draht“ deshalb vor über 25 Jahren eingeführt, weil er im Sinne des öffentlich-rechtlichen Auftrags seine soziale Verantwortung gegenüber Kindern und Jugendlichen wahrnehmen wollte. Dieses Angebot, das österreichweit und zum Nulltarif rund um die Uhr erreichbar ist, ist in dieser Form einzigartig in Österreich und darf jetzt nicht eingespart werden.

In der Hoffnung, dass Sie sich für den Erhalt von „Rat auf Draht“ entscheiden
verbleiben wir hochachtungsvoll

für den Österreichischen Familienbund

LAbg. Mag. Bernhard Baier
Präsident

Mag. Alexandra Lugert
Bundesgeschäftsführerin




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