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60 Jahre Gerechtigkeit für Familien

14.11.2011 |  Das neue familienpolitische Programm des Österreichischen Familienbundes

Am Samstag 12. November 2011 fand die Generalversammlung des Österreichischen Familienbundes im Haus der Industrie in Wien statt. Im Zuge dieser Generalversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt. LAbg. Mag. Bernhard Baier, Oberösterreich, wurde mit 95,65 % zum neuen Präsidenten des Österreichischen Familienbundes gewählt. LAbg. Andrea Gottweis, Burgenland, zur 1. Vizepräsidentin. Mit dieser Dualität der Präsidentschaft unterstreicht Familienbund die Bedeutung seines Auftrags als Serviceorganisation. Durch die neue partnerschaftliche Führung des Österreichischen Familienbundes soll verstärkt die Sichtweise der Geschlechter eingebracht werden. Das Familienbild hat sich stark verändert.

Definition von Familie: Einheit mehrere Generationen (mind. Zwei) zusammenleben und die Verantwortung für einander tragen. Bewusstsein entwickeln, wie wichtig Familie ist

Bernhard Baier, Mag. Jur.: 36 Jahre alt, 4 Kinder (3 Söhne und einer Tochter 3,5,9,7), stammt aus Bad Ischl, aufgewachsen in St. Wolfgang, in Linz Jus studiert, 2001-2009 Landesobmann der JVP Oberösterreich, 2003-2008 Mitglied im Bundesrat, seit 2008 LAbg Schwerpunkt: Familienpolitik.

Andrea Gottweis: 50 Jahre alt, 2 Söhne (24 und 28), stammt aus Pinkafeld, aufgewachsen im Burgenland, seit 1996 LAbg. im Burgenland, Schwerpunkt Familienpolitik.

Der Österreichische Familienbund wurde am 14. November 1951 unter dem Motto "Gerechtigkeit für Familien" gegründet. Der überparteiliche und überkonfessionelle Verein tritt seither die Interessen der Familien bei Bund, Länder und Gemeinden. Aus gegebenen Anlass: 60 Jahre Familienbund - 60 Jahre für mehr Gerechtigkeit für Familien, wurde ein neues familienpolitisches Grundsatzprogramm verfasst. Das Programm umfasst insgesamt 83 Forderungen an die Österreichische Bundesregierung.

Präsident LAbg. Mag. Bernhard Baier:
Ein erfülltes Familienleben stellt für einen Großteil der Bevölkerung ein erstrebenswertes Ziel dar. Die gesellschaftliche Anerkennung für die Institution "Familie" weiter zu verstärken, finanzielle Unterstützung verbessern und Familien entlasten. Wir fordern schon seit langem ein steuerfreies Existenzminimum für unversorgte Familienmitglieder, dringend eine Trendwende in der Geburtenrate forcieren.

Gemeinsame Obsorge: 50 % der Ehen werden geschieden. Diesen gesellschaftlichen Veränderungen muss Rechnung getragen werden. Eltern bleiben Eltern egal wie sich die Partnerschaft entwickelt. Wir wollen eine gesetzliche Verankerung, in der festgelegt ist, dass Kinder von beiden Elternteilen erzogen werden können.

Vizepräsidentin LAbg. Andrea Gottweis fordert aufgrund des neuen familienpolitischen Programms des Österreichischen Familienbunds: Bundesfamilienvertretung nach dem Muster einer Seniorenvertretung.  Aufwertung der Thematik "Familie" durch ein eigenes Familienministerium, in der die Materien aus derzeit sieben Ministerien zusammengeführt werden. Generationengleichgewicht: Einführung eines Kinderwahlrechts - stärkt die Meinung von Menschen, die Verantwortung durch ihre Entscheidung durch Familie übernehmen;  Valorisierung der Familienleistungen, FLAF gesunden.  Benachteiligung durch Karenzzeit, Stichwort Gehaltssprünge: Menschen die 5 Jahre in Karenz sind, haben bis zu 60 % weniger Lebenseinkommen! Hier muss dringend ein Ausgleich geschaffen werden.  Teilzeit, die aufgrund von Erziehungsarbeit genommen wird, muss aufgewertet werden.

Der Anspruch auf Karenz soll auf die Großeltern ausgeweitet werden.
Krisenkarenz am Beispiel der Bildungskarenz einführen. Schwierigkeiten, in der Familie mit professioneller Hilfe zu bewältigen, braucht Zeit. Die soll durch die Krisenkarenz ermöglicht werden!

Sprachüberprüfungen sollen im Mutter-Kind-Pass verankert werden.  Jedes Kind soll einen positiven Schulabschluss machen. Daher fordert der Österreichische Familienbund eine Ausbildungspflicht bis zum 18. Lebensjahr. In Verbindung mit einer dualen Ausbildung begleitend Möglichkeiten eröffnen.




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