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Familienbund: Talenteschmiede Familie

16.05.2012 |  Was brauchen Familien, um ihren Kindern eine gute Zukunft zu geben?

Am Internationalen Tag der Familie (15. Mai) ging der Österreichische Familienbund gemeinsam mit Univ. Prof. Dr. Rudolf Taschner, Bildungsexperte mit Schwerpunkt Mathematik, und Dr. Susanne Schmid, Vorstandsmitglied im Bundeselternverband, dieser Frage nach.

Der Präsident des Österreichischen Familienbundes, LAbg. Mag. Bernhard Baier, forderte ein Umdenken in Politik und Gesellschaft. "Familien von heute haben andere Bedürfnisse als Familien vor 30 Jahren. Eines ist aber geblieben: Im Mittelpunkt muss das Wohl der Kinder stehen. Kinder sind das Wichtigste was wir haben und daher braucht es eine bessere gesellschaftliche Anerkennung der Leistungen, die Familien tagtäglich für die Gesellschaft erbringen", so der Familienpolitiker und Vater von vier Kindern. "Junge Menschen müssen in ihrem Wunsch nach Kindern unterstützt und nicht verunsichert werden. Kinder zu haben, sollte daher in der Gesellschaft wieder positiver gesehen werden. Die Politik ist aufgefordert, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Die Wahlfreiheit muss dabei im Mittelpunkt stehen. Die Entwicklungen, die wir anstreben, sind langfristig. Und dafür stehen wir als Österreichischer Familienbund."

Unter dem Aspekt der "Generationengerechtigkeit" deponierte Univ.-Prof. Dr. Rudolf Taschner die Frage: Was brauchen Familien, um ihren Kindern eine gute Zukunft zu geben? In seinem Buch "Gerechtigkeit siegt" (erschienen im ECOwin Verlag) gibt Robert Taschner Antwort auf diese Frage: "Im Innersten ihres Herzens wünschen sich viele Menschen das Leben mit einem Kind, sogar mit mehreren Kindern. Es muss etwas geben, das wichtiger ist als materielle Bedürfnisse: Es ist der Wunsch, allein oder gemeinsam einen neuen Menschen ins Dasein zu bringen und mit ihm zusammen die Welt neu zu erfahren. Wer viel gibt, bekommt noch mehr zurück. Selbstsucht ist ganz und gar nicht angesagt. Bindung, als ganz und gar freiwillige Entscheidung, stärkt die Seele."

Dr. Susanne Schmid, engagierte Elternvertreterin, brachte den Spagat, den Eltern heutzutage zwischen Vernunft und Möglichkeiten für ihre Kinder vollbringen müssen, ins Spiel und hinterfragte die derzeitigen Strömungen, die so weit gehen, Kinder noch vor der Zeugung in einer Kinderkrippe anzumelden. "Kinder brauchen Menschen, die sie kontinuierlich durch ihr Leben begleiten, also beständige Bezugspersonen, die für sie da sind, in guten wie in schlechten Zeiten. Keine noch so gute institutionelle Kinderbetreuung kann das leisten. Hier Eltern wieder das Rüstzeug für eine freudvolle Elternerfahrung zu geben", ist, so Susanne Schmid, "ein Gebot der Stunde."
Weitere Informationen zu den Referierenden und Fotos von der Veranstaltung auf unserer Homepage: www.familienbund.at




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